Drogenberatung

Drogenberatung

Drogen sind ein brisantes Thema. Viele Jugendliche kommen damit mindestens einmal im Leben in Berührung. Die körperlichen Risiken, wie auch die Suchtgefahr, werden dabei häufig unterschätzt oder verharmlost.

In kleinen Mengen entspannt Alkohol und macht locker. Ängste und Hemmungen nehmen ab, viele Menschen werden nach dem Genuss von Alkohol kontaktfreudiger. Bei größeren Mengen allerdings lassen Hör- und Sehvermögen, Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit nach und es kommt zu Sprach- und Gleichgewichtsstörungen. Bei manchen Menschen nehmen mit steigendem Alkoholpegel auch die Risikobereitschaft und die Aggressivität zu. Liegt die Blutalkoholkonzentration über 3.5 Promille wird es lebensbedrohlich, es besteht die Gefahr einer Lähmung der Atmung, die zum Tod oder zum Koma führen kann.

Alkohol wird sehr langsam abgebaut. In einer Stunde baut ein Mann 0,15 Promille, eine Frau ca. 0.13 Promille Alkohol an. Das ist unabhängig davon, ob der Mensch es gewöhnt ist, Alkohol zu trinken. Alkohol wird immer in der gleichen Geschwindigkeit abgebaut.

  • 1-2% werden ausgeschwitzt
  • 2% werden mit dem Urin ausgeschieden
  • 5% werden ausgeatmet
  • 90% werden über die Leber abgebaut und ausgeschieden

Alkohol trinken über einen längeren Zeitraum zerstört lebenswichtige Organe. Seelische und körperliche Schäden sind bei regelmäßigem Konsum die Regeln. Innere Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die Leber, Nieren, Magen und Darm können dauerhaft geschädigt werden. Im schlimmsten Fall verhärtet sich die Leber, sodass der Körper nicht mehr entgiftet wird. Auch das Krebsrisiko steigt durch einen regelmäßigen Konsum deutlich an. Eine körperliche und psychische Abhängigkeit von Alkohol kennzeichnet sich unter anderem durch:

  • Anhaltender Konsum trotz klarer, schädlicher Folgen wie zum Beispiel Arbeitsplatzverlust, Leistungsabfall, Depressionen, Führerscheinverlust sowie alkoholbedingte körperliche Schäden.
  • Entzugserscheinungen wie Schwitzen, Herzrasen, Unruhe, Angstzustände und Zittern. Der Betroffene muss schnell wieder trinken, um die Symptome des Entzugs zu mildern.
  • Toleranzentwicklung: Betroffene müssen immer mehr Trinken, um den gewünschten Effekt zu erzielen
  • Verminderte Kontrollfähigkeit, besonders bei hohen Alkoholmengen
  • Zwang bzw. starker Wunsch zu Trinken, Gedanken kreisen ständig um Alkohol. Zugunsten des Alkohols werden andere Interessen vernachlässigt

Aufgenommen wird Nikotin über die Mundschleimhaut und gelangt so innerhalb von 7 bis 8 Sekunden ins Gehirn.

Psychische Wirkung

  • Gefühl, wach und fit zu sein
  • Wohlgefühl, Hochstimmung
  • Beruhigend oder anregend
  • Verringerter Appetit
  • Steigerung der Konzentration

Körperliche Wirkung

  • Anstieg der Herzfrequenz und Blutdruck
  • Beim ersten Zug häufig Schwindelgefühle, Übelkeit, Herzrasen, Blutdruckabfall
  • Durch Gefäßverengung geringerer Sauerstofftransport
  • Verringerung des Hungergefühls und Appetit
  • Erhöhte Magen- Darm Aktivität

Ein regelmäßiger Konsum von Tabak führt zu einer körperlichen sowie psychischen Abhängigkeit. Durch das Rauchen von Zigaretten steigt das Krebsrisiko deutlichen. Die Sterblichkeitsrate von Rauchern im mittleren Altern ist im Vergleich zu Nichtrauchern doppelt so hoch.

Folgen des Rauchens

  • Zähne verfärben sich
  • Fingernägel werden gelb
  • Chronische und akute Infektionen der Atemweg
  • Erhöhte Faltenbildung
  • Leistungsabfall
  • Schlechtere Durchblutung
  • Magen- und Darmgeschwüre
  • Wegen Durchblutungsstörungen altert die Haut schneller und wird fahl
  • Harnwegs- und Nierenerkrankungen
  • Wundheilstötungen
  • Erhöhtes Krebsrisiko
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Lungenerkrankungen
  • Schwere Entzündungen der Mundschleimhalt

Auch Passivrauchen ist gefährlich – Passivraucher haben ein bis zu 40% erhöhtes Krebsrisiko.

Sucht ist kein Randproblem, sondern betrifft viele Menschen und ist oft mit dramatischen Schicksalen verbunden.

Neben Alkohol und Nikotin gibt es natürlich von viele weitere Drogen wie Koffein, Heroin, Cannabis, Lösungsmittel, Medikamente, Lachgase, Amphetamin, Crack, LSD usw. Die Gründe Drogen zu nehmen, sind sehr verschieden. Je schneller die Wirkung eintritt, desto schneller machen die Substanzen abhängig. Harte Drogen, wie Crack, Heroin und LSD überfluten das Gehirn und erzeugen beim Konsumenten den Wunsch der Wiederholung. Die Suchtgefahr von Crack übersteigt sogar die von Nikotin und Heroin.

Wenn Sie ein Problem mit Drogen haben oder sich nicht sicher sind, ob Sie eins haben, sollten Sie auf jeden Fall eine Drogenberatung in Anspruch nehmen. Sucht kann unabhängig vom Beruf, Alter, gesellschaftlichem Ansehen und Ausbildung jeden treffen und ist keine Schande. Vielleicht beschleicht Sie schon seit längerem das Gefühl, dass Ihr Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenkonsum Ihre soziale und gesundheitliche Situation verschlechtert? Vielleicht wurden Sie auch schon von Ihrem Umfeld auf die Suchtmittel angesprochen und möchten sich Klarheit verschaffen? Dann ist eine Drogenberatung genau das Richtige für Sie. Während einer Drogenberatung erhalten Sie Informationen über den Suchtverlauf, die Folgen und Wirkungen von Suchtmittelkonsum sowie über die Behandlungsmöglichkeiten. Die Therapeuten begleiten, unterstützen, beraten und entwickeln individuelle Lösungswege. Sollte eine stationäre oder ambulante Rehabilitation notwendig sein, suchen Sie zusammen eine passende Einrichtung aus.

Eine Suchterkrankung ist nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen eine belastende Situation. Die Auswirkungen führen bei Angehörigen oft zu stressbedingten Erkrankungen und erzeugen einen hohen Leidensdruck. Aus diesem Grund bietet sich eine Drogenberatung auch für Partner und Familienangehörige an. Systemisches Arbeiten, also die Einbeziehung des sozialen Umfeldes, ist für eine Drogenberatung sehr wichtig. Angeboten werden daher:

  • Einzelgespräche
  • Paargespräche
  • Familiengespräche
  • Angehörigengespräche

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