Für Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) gibt es zahlreiche Gründe, ob im Beruf, im Alltag, in Beziehungen oder andere soziale Kontakte.

Die Buchstaben NLP stehen für Neuro-linguistisches Programmieren und beschäftigen sich mit der subjektiven Wahrnehmung von Menschen. Jeder Mensch ist unterschiedlich und erleben berufliche Tätigkeiten, den Alltag, Beziehungen und soziale Kontakte anders. Je nachdem, wie wir fühlen, denken, die Umwelt und uns wahrnehmen, bewerten wir ein und dieselbe Situation als belastend, schwierig, wohltuend oder angenehm. So schafft jeder Mensch seine einzigartige und eigene Realität. NLP beschäftigt sich mit der Frage, wodurch unser Leben gesteuert wird und wie wir unsere Erfahrungen hervorbringen. Vereinfacht gesagt: Beim Neuro-Linguistischen Programmieren geht es um das Studium der menschlichen Subjektivität.

Der Alltag besteht zu einem großen Teil aus Kommunikation, egal, womit wir privat und beruflich unsere Zeit verbringen. Zu unseren Kommunikationsformen zählen neben der Sprache auch Tonfall, Mimik, Gestik und sogar das Schweigen. Das heisst, wir können gar nicht, ohne zu kommunizieren. Was immer wir machen oder sagen und wie wir uns verhalten: Wir übermitteln laufend Botschaften an unser Umfeld. NLP beschäftigt sich mit der Frage, wie Kommunikation und Sprache unser Handeln und Denken beeinflussen. Wie werden wir von anderen Menschen wahrgenommen und was sagen die Muster über uns aus?

Laut NLP kann ein Mensch alles lernen. Die Aneignung und Vermittlung von Strategien, wie wir spezielle Fähigkeiten und Begabungen mit unseren Leistungen erreichen, werden im NLP mit dem Begriff „Modellieren“ bezeichnet. Schlüssel der Kompetenz ist die Fähigkeit zum Modellieren. Sie lässt sich in verschiedenen Bereichen anwenden, wie Gesundheit, Sport, Wirtschaft, Psychotherapie, Pädagogik und bei kreativen Prozessen und sorgt für ein effizienteres Lernen.

Jeder Mensch kann von NLP profitieren, die Anwendungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt. Ob es darum geht, sich persönlich oder beruflich weiterzuentwickeln, eigene Potenziale auszuschöpfen oder wirkungsvoll zu kommunizieren – Neuro-Linguistisches Programmieren zeigt Ihnen neue Wege, sodass Sie Ihren Horizont erweitern und neue Ziele erreichen. Zahlreiche Menschen setzen NLP ein, um sich neue Verhaltensmuster anzueignen und Einschränkungen zu überwinden. Neuro-Linguistisches Programmieren befreit Sie von blockierenden Überzeugungen, Ängsten und unliebsamen Gewohnheiten. So gelangen Sie zu einem erfüllten und glücklichen Leben sowie zu mehr Erfolg im Beruf.

 

NLP ist beispielsweise hilfreich in folgenden Bereichen:

 

  • in der Wirtschaft
  • im Gesundheitswesen
  • im Coaching
  • im Gesundheitswesen
  • in der Psychotherapie
  • in der Pädagogik, wie zum Beispiel der Schule
  • in der Mediation
  • im Gerichtswesen
  • in darstellenden Künsten
  • beim Kreativen Schreiben
  • zur Persönlichkeitsentwicklung

Entwickelt wurde NLP von Richard Bandler (*1950) und John Grinder (*1939). Sie stellten sich die Frage: Was unterscheidet „nur“ kompetente Menschen von denjenigen, die im gleichen Bereich überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Für die Beantwortung der Frage wählten Sie drei Vorbilder, die als exzellente Psychotherapeuten galten:

  • Fritz Perls, Begründer der Gestalttherapie
  • Milton H. Erickson, Psychiater, der die moderne Hypnotherapie maßgeblich prägte
  • Virginia Satir, Begründerin der Familientherapie

Grinder und Bandler untersuchten die mentalen Prozesse ihrer Modelle und das non-verbale Verhalten. Hier entwickelten die beiden Herren das sogenannte Meta-Modell der Sprache.

Im weiteren Verlauf der Forschungen kombinierten Grinder und Bandler verschiedene Denkansätze und Disziplinen. Neben Mathematik und Informatik spielten Erkenntnisse der Psychotherapie und Psychologie sowie der Neurowissenschaften und Linguistik bei der NLP Rolle eine wichtige Rolle. Zu den bedeutendsten Einflüssen gehörten Arbeiten von Michael Gazzaniga, Gregory Bateson, William Ross Ashby, Edward T. Hall, Alfred Korzybski, Hans Vaihinger und Noam Chomsky. Wichtige Weiterentwicklungen führten Connirae und Steve Andrea, Charles Faulkner, Leslie Cameron-Bandler, Judith DeLozier, Robert Dilts, David Gordon durch. Darüber hinaus haben weltweite Forscher wichtige Beiträge zur NLP-Forschung geliefert.

Die Vorannahmen stehen für grundlegende Einstellungen des NLP. Sie wurden überwiegend von Menschen übernommen, die in ihrem Bereich exzellente Resultate erzielten. NLP ist mehr als nur eine Sammlung von effektiven Techniken und Werkzeugen, sondern auch eine wertvolle Einstellung für unsere persönliche Weiterentwicklung.

  • Jeder Mensch hat seine eigene Art und ist anders. Jeder erlebt seine Welt auf verschiedene Weise und alle sind einzigartig
  • Umwelt, Körper und Geist sind ein einheitliches System. Die geistige Einstellung beeinflusst das physische und psychische Wohlbefinden. Das, was Sie tun, verändert auch Ihr Denken. Verhalten und sogar Schweigen ist immer Kommunikation. Nonverbales Verhalten beeinflusst die Wirkung.
  • Kommunikation entsteht aus der Reaktion, die durch sie hervorgerufen wird und nicht wie viele vermuten, aus der Absicht des Senders.
  • Bei Ihrem Handeln orientieren Sie sich an Ihrer geistigen Landkarte und nicht an der Welt selbst. Ein Modell der Welt, wie zum Beispiel eine Landkarte spiegelt dessen Struktur wider und nicht punktgenau ein konkretes Gebiet.
  • Viele Wahlmöglichkeiten sind besser als keine Möglichkeiten. Vermehrte Wahlmöglichkeiten sorgen für mehr Verhaltensflexibilität.
  • Menschen treffen immer die beste Wahl aus den zur Verfügung stehenden Optionen. Jeder funktioniert in seinem „Modell der Welt“.
  • Wird Ihr Verhalten im Kontext zur „geistigen Landkarte“ gesehen, ergibt es einen Sinn. Die Schwierigkeit besteht normalerweise nicht darin, dass Menschen eine falsche Wahl treffen. Ihnen stehen nicht einfach nicht ausreichende Möglichkeiten zur Verfügung.
  • Jedes Verhalten hat für denjenigen, der das Verhalten zeigt, eine positive Absicht und ist in irgendeinem Kontext nützlich.
  • Der Mensch hat alle Ressourcen, um Änderungen durchzuführen.
  • Versagen gibt es nicht, was es gibt, ist Feedback.
  • Sollte das, was Sie machen nicht funktionieren, dann machen Sie einfach etwas anderes. Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg.
  • Wenn Sie die Aufgaben in kleine Schritte unterteilen, können Sie alles erlernen.

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